Kategorien helfen dir dabei, Beiträge in WordPress thematisch zu ordnen. Sie schaffen eine klare Struktur für deine Inhalte und erleichtern Besuchern die Navigation durch einen Blog, einen News-Bereich oder eine umfangreiche Wissenssammlung.
WordPress unterstützt dabei nicht nur einfache Kategorien, sondern auch hierarchische Strukturen mit übergeordneten Kategorien und Unterkategorien. Dadurch kannst du umfangreichere Inhalte sinnvoll gliedern, ohne für jedes einzelne Thema eine eigene Hauptkategorie anzulegen.
Eine durchdachte Kategoriestruktur ist allerdings mehr als reine Ordnung im WordPress-Backend. Kategorien erzeugen normalerweise eigene Archivseiten und können damit auch für Suchmaschinen relevant sein. Deshalb solltest du Kategorien gezielt einsetzen und nicht für jeden neuen Beitrag spontan eine weitere Kategorie erstellen.
Kurz erklärt: Kategorien sind für grössere Themenbereiche gedacht. Mehrere inhaltlich verwandte Beiträge können einer gemeinsamen Kategorie zugeordnet werden. Unterkategorien ermöglichen eine zusätzliche thematische Gliederung innerhalb einer Hauptkategorie.
Was ist eine Kategorie in WordPress? #
Eine Kategorie ist eine sogenannte Taxonomie. WordPress verwendet Taxonomien, um Inhalte nach bestimmten Merkmalen zu gruppieren.
Ein einfaches Beispiel: Du betreibst einen Blog über WordPress und Webhosting. Deine Hauptkategorien könnten beispielsweise so aussehen:
- WordPress
- Webhosting
- Domains
- SEO
- Website-Sicherheit
Veröffentlichst du einen Artikel über WordPress-Plugins, kannst du diesen beispielsweise der Kategorie WordPress zuordnen. Ein Beitrag über Nameserver würde dagegen eher zur Kategorie Domains passen.
Besucher können anschliessend eine Kategorie aufrufen und sich alle Beiträge anzeigen lassen, die diesem Themenbereich zugeordnet wurden.
Was ist eine Unterkategorie? #
Kategorien können in WordPress hierarchisch aufgebaut werden. Das bedeutet, dass eine Kategorie einer anderen Kategorie untergeordnet werden kann.
Angenommen, du betreibst einen umfangreichen WordPress-Blog. Dann könnte eine Struktur beispielsweise so aussehen:
- WordPress
- Plugins
- Themes
- Sicherheit
- Performance
WordPress wäre in diesem Beispiel die übergeordnete Kategorie. Plugins, Themes, Sicherheit und Performance wären Unterkategorien.
Eine solche Struktur kann sinnvoll sein, wenn zu jedem Unterthema tatsächlich genügend Inhalte vorhanden sind. Für einen kleinen Blog mit nur wenigen Beiträgen wäre diese Aufteilung dagegen meistens unnötig.
Wichtig: Erstelle eine Unterkategorie nicht nur deshalb, weil WordPress diese Möglichkeit anbietet. Eine zusätzliche Hierarchie sollte Besuchern tatsächlich helfen, Inhalte schneller zu finden.
Kategorie oder Schlagwort: Was ist der Unterschied? #
WordPress stellt standardmässig zwei wichtige Taxonomien für Beiträge bereit: Kategorien und Schlagwörter beziehungsweise Tags.
Beide gruppieren Inhalte, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.
Kategorien beschreiben die übergeordneten Themenbereiche deiner Website. Sie können hierarchisch organisiert werden und Unterkategorien besitzen.
Schlagwörter beschreiben dagegen spezifischere Eigenschaften oder Themen eines Beitrags. Tags besitzen standardmässig keine hierarchische Eltern-Kind-Struktur.
Ein Artikel über die Installation eines WordPress-Plugins könnte beispielsweise so eingeordnet werden:
- Kategorie: WordPress
- Schlagwörter: Plugins, Installation, WordPress-Adminbereich
Du musst allerdings nicht jeden Beitrag mit zahlreichen Schlagwörtern versehen. Auch Tags sollten nur verwendet werden, wenn sie einen tatsächlichen Nutzen für die Struktur deiner Inhalte haben.
Wie WordPress-Schlagwörter funktionieren, behandeln wir ausführlich im Artikel Was ist ein Tag in WordPress und wie fügt man neue Tags hinzu?.
Wo verwalte ich Kategorien in WordPress? #
Logge dich zunächst in deinen WordPress-Adminbereich ein. Bei einer normalen WordPress-Installation erreichst du diesen in der Regel über:
Ersetze deine-domain.ch durch deine tatsächliche Domain.
Öffne anschliessend in der linken Navigation:
Beiträge → Kategorien
WordPress zeigt dir nun die zentrale Kategorieverwaltung. Auf dieser Seite kannst du neue Kategorien erstellen und vorhandene Kategorien verwalten.
Eine neue Kategorie in WordPress erstellen #
Auf der Seite Beiträge → Kategorien findest du den Bereich zum Anlegen einer neuen Kategorie.
Neue Kategorie erstellen #
- Logge dich in den WordPress-Adminbereich ein.
- Öffne Beiträge → Kategorien.
- Gib unter Name den gewünschten Kategorienamen ein.
- Lege bei Bedarf einen eigenen Slug fest.
- Lass Übergeordnete Kategorie auf der Standardauswahl, wenn du eine Hauptkategorie erstellen möchtest.
- Füge bei Bedarf eine Beschreibung hinzu.
- Klicke auf Neue Kategorie erstellen.
Die neue Kategorie erscheint anschliessend in der Kategorieübersicht und kann deinen Beiträgen zugeordnet werden.
Was gehört in das Feld „Name“? #
Der Name ist die sichtbare Bezeichnung deiner Kategorie. Er sollte kurz, eindeutig und für Besucher verständlich sein.
Gute Kategorienamen wären beispielsweise:
- WordPress
- Webhosting
- Domains
- WooCommerce
- SEO
Weniger sinnvoll wären unnötig lange Bezeichnungen wie:
Alles Wissenswerte über WordPress für Anfänger und Fortgeschrittene
Eine Kategorie ist keine Artikelüberschrift. Der Name sollte einen Themenbereich klar bezeichnen.
Was ist der Kategorie-Slug? #
Der Slug ist die URL-kompatible Bezeichnung der Kategorie. WordPress verwendet ihn für die Adresse des Kategoriearchivs.
Eine Kategorie namens:
WordPress Tipps
könnte beispielsweise den Slug:
wordpress-tipps
erhalten.
Abhängig von deiner WordPress- und Permalink-Konfiguration könnte daraus beispielsweise eine URL wie diese entstehen:
WordPress kann den Slug automatisch aus dem Kategorienamen erzeugen. Du kannst ihn aber auch selbst festlegen.
Empfehlung: Verwende kurze und verständliche Slugs. Vermeide unnötige Füllwörter, Sonderzeichen und komplizierte Konstruktionen.
Kann ich den Kategorie-Slug später ändern? #
Ja. Du solltest dabei aber vorsichtig sein, wenn die Website bereits öffentlich erreichbar ist.
Eine Änderung des Slugs kann die URL des Kategoriearchivs verändern. Wurde die bisherige URL bereits von Suchmaschinen indexiert oder von anderen Websites verlinkt, führt die alte Adresse ohne entsprechende Weiterleitung möglicherweise zu einem 404-Fehler.
Deshalb solltest du die grundlegende Kategoriestruktur möglichst früh planen.
Wenn du Slugs oder andere URL-Strukturen einer bestehenden Website änderst, solltest du prüfen, ob Weiterleitungen erforderlich sind. Die grundlegende URL-Konfiguration von WordPress erklären wir im Artikel Permalink-Einstellungen in WordPress konfigurieren.
Wofür ist die Kategoriebeschreibung? #
WordPress ermöglicht es, für jede Kategorie eine Beschreibung zu hinterlegen. Ob diese Beschreibung auf der öffentlichen Website tatsächlich angezeigt wird, hängt vom verwendeten Theme beziehungsweise vom Template des Kategoriearchivs ab.
Bei einem gut aufgebauten Kategoriearchiv kann eine kurze Beschreibung sinnvoll sein. Sie erklärt Besuchern, welche Inhalte sie in diesem Themenbereich finden.
Statt einer generischen Beschreibung wie:
Hier finden Sie unsere Beiträge zum Thema WordPress.
ist eine konkrete Beschreibung hilfreicher, beispielsweise:
Anleitungen und praktische Lösungen rund um Installation, Konfiguration, Sicherheit und Verwaltung von WordPress.
Die Beschreibung sollte in erster Linie für Besucher geschrieben werden. Eine mit Suchbegriffen vollgestopfte Kategoriebeschreibung bringt keinen sinnvollen Mehrwert.
Eine Unterkategorie in WordPress erstellen #
Eine Unterkategorie erstellst du grundsätzlich genauso wie eine normale Kategorie. Der entscheidende Unterschied ist das Feld Übergeordnete Kategorie.
Unterkategorie erstellen #
- Öffne Beiträge → Kategorien.
- Gib den Namen der neuen Unterkategorie ein.
- Lege bei Bedarf einen Slug fest.
- Öffne das Auswahlfeld Übergeordnete Kategorie.
- Wähle die gewünschte Hauptkategorie aus.
- Füge bei Bedarf eine Beschreibung hinzu.
- Klicke auf Neue Kategorie erstellen.
Die neue Kategorie wird nun hierarchisch unterhalb der ausgewählten Hauptkategorie geführt.
Wie tief sollte eine Kategoriehierarchie sein? #
Technisch kannst du in WordPress Kategorien über mehrere Ebenen verschachteln. Nur weil etwas technisch möglich ist, ist es aber nicht automatisch eine gute Informationsarchitektur.
Eine Struktur wie:
WordPress → Plugins → Sicherheit → Login → Zwei-Faktor-Authentifizierung
ist für die meisten Websites unnötig kompliziert.
In vielen Fällen reichen Hauptkategorien und gegebenenfalls eine Ebene mit Unterkategorien vollkommen aus.
Je tiefer du die Hierarchie aufbaust, desto schwieriger wird sie für Besucher und Redakteure zu verstehen und langfristig konsistent zu pflegen.
Faustregel: Verwende so wenig Ebenen wie möglich und so viele wie tatsächlich nötig. Eine klare, flache Struktur ist meistens besser als ein komplizierter Kategorienbaum.
Eine Kategorie direkt beim Schreiben eines Beitrags erstellen #
Du musst nicht zwingend zuerst die zentrale Kategorieverwaltung öffnen. Neue Kategorien können auch direkt beim Bearbeiten eines Beitrags angelegt werden.
Öffne einen Beitrag und suche in den Beitragseinstellungen den Bereich Kategorien. Dort kannst du vorhandene Kategorien auswählen und je nach WordPress-Version beziehungsweise Editor auch eine neue Kategorie hinzufügen.
Für spontane Ergänzungen ist das praktisch. Bei der Planung einer grösseren Website ist die zentrale Verwaltung unter Beiträge → Kategorien jedoch übersichtlicher.
Einem Beitrag eine Kategorie zuweisen #
Öffne den gewünschten Beitrag im WordPress-Editor. In den Beitragseinstellungen findest du den Bereich Kategorien.
Aktiviere dort die gewünschte Kategorie und speichere beziehungsweise aktualisiere den Beitrag.
Ein Beitrag kann mehreren Kategorien gleichzeitig zugeordnet werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass du diese Möglichkeit bei jedem Artikel ausnutzen solltest.
Sollte ein Beitrag mehrere Kategorien haben? #
WordPress erlaubt mehrere Kategorien pro Beitrag. Inhaltlich ist das manchmal sinnvoll, häufig wird diese Funktion aber unnötig verwendet.
Wenn ein Artikel eindeutig zu einem Hauptthema gehört, reicht normalerweise eine passende Kategorie.
Ein Beitrag mit dem Titel „WordPress-Plugins installieren“ benötigt beispielsweise nicht gleichzeitig die Kategorien:
- WordPress
- Plugins
- Anleitungen
- Websites
- Internet
Solche Mehrfachzuordnungen erzeugen schnell eine unübersichtliche Struktur und mehrere sehr ähnliche Archivseiten.
Ordne einen Beitrag deshalb nur mehreren Kategorien zu, wenn die Zuordnung für Besucher tatsächlich sinnvoll ist.
Was ist die Kategorie „Allgemein“ beziehungsweise „Uncategorized“? #
WordPress benötigt eine Standard-Beitragskategorie. Bei einer neuen Installation heisst diese je nach Sprache beziehungsweise Konfiguration häufig Allgemein oder Uncategorized.
Wenn du einen Beitrag veröffentlichst, ohne selbst eine Kategorie auszuwählen, ordnet WordPress ihn automatisch der festgelegten Standardkategorie zu.
Auf einer professionellen Website ist eine öffentlich sichtbare Kategorie wie Uncategorized meistens keine gute Lösung. Sie sagt Besuchern nichts über den Inhalt der darin enthaltenen Beiträge.
Lege deshalb eine sinnvolle Standardkategorie fest oder achte darauf, jedem Beitrag vor der Veröffentlichung bewusst eine passende Kategorie zuzuordnen.
Die Standardkategorie für Beiträge ändern #
Die Standardkategorie kannst du in WordPress unter:
Einstellungen → Schreiben
festlegen.
Dort findest du die Einstellung Standard-Beitragskategorie. Wähle eine bereits vorhandene Kategorie aus und speichere die Änderung.
Die weiteren Optionen dieses Bereichs erklären wir ausführlich im Artikel Schreibeinstellungen in WordPress konfigurieren.
Warum kann ich die Standardkategorie nicht löschen? #
WordPress benötigt immer eine Standardkategorie für Beiträge. Deshalb lässt sich die aktuell als Standard festgelegte Kategorie nicht einfach löschen.
Wenn du beispielsweise Uncategorized entfernen möchtest, musst du zuerst eine andere Kategorie erstellen und diese unter Einstellungen → Schreiben als neue Standard-Beitragskategorie festlegen.
Anschliessend kannst du die bisherige Kategorie löschen, sofern sie nicht mehr benötigt wird.
Was passiert mit Beiträgen, wenn eine Kategorie gelöscht wird? #
Das Löschen einer Kategorie löscht nicht automatisch die darin enthaltenen Beiträge.
Die Beiträge bleiben in WordPress erhalten. Wenn ein Beitrag nach dem Löschen keiner anderen Kategorie mehr zugeordnet wäre, kann WordPress ihn der festgelegten Standardkategorie zuweisen.
Du solltest vor dem Löschen einer Kategorie trotzdem kontrollieren, welche Beiträge betroffen sind und ob diese einer anderen sinnvollen Kategorie zugeordnet werden sollten.
Wie du bestehende Kategorien bearbeitest oder entfernst, behandeln wir separat im Artikel Kategorien in WordPress bearbeiten und löschen.
Warum Kategorien für SEO relevant sein können #
Kategorien sind nicht nur eine interne Sortierfunktion. WordPress erzeugt für Kategorien normalerweise eigene Archivseiten, auf denen die zugeordneten Beiträge aufgelistet werden.
Diese Seiten besitzen eigene URLs und können grundsätzlich von Suchmaschinen erfasst werden.
Eine gut gepflegte Kategorie kann deshalb eine sinnvolle thematische Übersichtsseite darstellen. Eine schlechte Kategoriestruktur kann dagegen zahlreiche dünne, redundante oder kaum hilfreiche Archivseiten erzeugen.
Genau deshalb ist die häufig anzutreffende Strategie „für jedes Keyword eine Kategorie“ keine gute Idee.
Zu viele Kategorien können zum Problem werden #
Angenommen, dein Blog besitzt 35 Beiträge und du legst dafür 30 Kategorien an. Dann enthält ein grosser Teil deiner Kategoriearchive möglicherweise nur einen einzigen Beitrag.
Für Besucher bieten solche Archive kaum einen zusätzlichen Nutzen. Gleichzeitig erzeugst du zahlreiche URLs mit sehr wenig eigenständigem Inhalt.
Das bedeutet nicht, dass jede kleine Kategorie automatisch ein SEO-Problem darstellt. Entscheidend ist der Nutzen der jeweiligen Seite. Eine grosse Anzahl nahezu leerer Archive ist jedoch meistens ein Zeichen für eine schlecht geplante Informationsarchitektur.
SEO-Tipp: Denke bei Kategorien nicht zuerst an Suchbegriffe, sondern an Themenbereiche. Frage dich: Würde ein Besucher diese Kategorie bewusst öffnen, um weitere passende Inhalte zu finden? Wenn die Antwort Nein lautet, brauchst du die Kategorie wahrscheinlich nicht.
Wie viele Kategorien sollte eine WordPress-Website haben? #
Dafür gibt es keine feste Zahl. Die richtige Anzahl hängt vom Umfang und den Themen deiner Website ab.
Ein Blog mit 20 Beiträgen benötigt möglicherweise nur vier oder fünf Hauptkategorien. Ein Fachportal mit mehreren hundert Artikeln kann dagegen deutlich mehr Kategorien und Unterkategorien sinnvoll einsetzen.
Wichtiger als die absolute Zahl ist das Verhältnis zwischen Kategorien und tatsächlichen Inhalten.
Eine Kategorie sollte im Idealfall ein Thema repräsentieren, zu dem du mehrere relevante Beiträge hast oder zukünftig planst.
Kategorien vor dem Aufbau eines grösseren Blogs planen #
Wenn du bereits weisst, dass deine Website viele Inhalte erhalten wird, lohnt es sich, die grundlegende Struktur vorab zu planen.
Eine einfache Vorgehensweise ist:
- Definiere die wichtigsten Themen deiner Website.
- Fasse verwandte Themen zu wenigen Hauptkategorien zusammen.
- Prüfe, ob Unterkategorien wirklich erforderlich sind.
- Lege verständliche Namen und Slugs fest.
- Ordne neue Beiträge konsequent nach dieser Struktur ein.
- Überprüfe die Kategorien regelmässig und entferne unnötige Überschneidungen.
Damit verhinderst du, dass über mehrere Jahre hinweg Dutzende ähnliche Kategorien wie WordPress, WordPress Tipps, WordPress Hilfe, WP und WordPress Anleitungen nebeneinander entstehen.
Kategorien nicht mit der Website-Navigation verwechseln #
Eine WordPress-Kategorie muss nicht automatisch ein Menüpunkt deiner Website sein.
Kategorien organisieren Beiträge. Menüs steuern dagegen die Navigation deiner Website.
Du kannst eine wichtige Kategorie in ein Menü aufnehmen, musst das aber nicht. Ebenso kann dein Hauptmenü Links zu Seiten enthalten, die überhaupt keine Kategorien sind.
Wie du Navigationen aufbaust, behandeln wir später ausführlich im Artikel Menüs in WordPress erstellen und verwalten.
Hauptkategorie oder Unterkategorie: Was ist besser? #
Eine Unterkategorie ist sinnvoll, wenn sie einen klar abgegrenzten Teilbereich einer grösseren Kategorie darstellt.
Beispielsweise:
- WordPress
- Plugins
- Themes
- Sicherheit
Wenn deine Website aber erst drei WordPress-Beiträge besitzt, wäre diese Unterteilung wahrscheinlich verfrüht. Dann kann eine einzige Kategorie WordPress zunächst vollkommen ausreichen.
Die Struktur darf mit deiner Website wachsen. Du musst nicht schon beim ersten Beitrag jede möglicherweise irgendwann benötigte Unterkategorie anlegen.
Typische Fehler bei WordPress-Kategorien #
Viele unübersichtliche WordPress-Websites haben ihre Kategorien nicht geplant, sondern über Jahre spontan erweitert.
Zu den häufigsten Fehlern gehören:
- für fast jeden Beitrag eine neue Kategorie erstellen
- mehrere Kategorien mit nahezu identischer Bedeutung verwenden
- Beiträge wahllos zahlreichen Kategorien zuordnen
- leere oder kaum genutzte Kategorien behalten
- unnötig tiefe Kategoriehierarchien erstellen
- die Standardkategorie „Uncategorized“ öffentlich verwenden
- bestehende Kategorie-Slugs ohne Prüfung der URLs ändern
- Kategorien ausschliesslich für vermeintliche SEO-Keywords erstellen
Eine saubere Kategoriestruktur sollte auch nach mehreren Jahren noch verständlich sein. Wenn du bei jedem neuen Beitrag überlegen musst, welche von zehn nahezu identischen Kategorien gemeint war, ist die Struktur zu kompliziert geworden.
Praxisregel: Kategorien sollen Inhalte ordnen, nicht zusätzliche Komplexität erzeugen. Wenige klar definierte Kategorien sind meistens besser als eine grosse Sammlung kaum unterscheidbarer Themenarchive.
Zusammenfassung #
Kategorien strukturieren deine WordPress-Beiträge nach übergeordneten Themen. Du erstellst und verwaltest sie unter Beiträge → Kategorien. Dort kannst du einen Namen, einen URL-Slug, eine übergeordnete Kategorie und bei Bedarf eine Beschreibung festlegen.
Unterkategorien eignen sich für grössere Websites, wenn ein Themenbereich tatsächlich weiter unterteilt werden muss. Vermeide dagegen unnötig tiefe Hierarchien und Kategorien, die nur einen einzelnen Beitrag enthalten und keinen erkennbaren Mehrwert für Besucher bieten.
Achte besonders auf verständliche Kategorienamen, kurze Slugs und eine langfristig nachvollziehbare Struktur. Da WordPress für Kategorien normalerweise eigene Archivseiten erzeugt, ist eine saubere Kategoriestruktur auch für die Informationsarchitektur und SEO deiner Website relevant.
Für detailliertere Informationen zu verwandten Funktionen findest du in unserer WordPress-Hilfe weitere Anleitungen zu Schlagwörtern und Tags, den Schreibeinstellungen und den Permalink-Einstellungen.