{"id":22316,"date":"2026-08-27T14:55:14","date_gmt":"2026-08-27T12:55:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.curiaweb.ch\/?post_type=docs&#038;p=22316"},"modified":"2026-08-27T14:55:15","modified_gmt":"2026-08-27T12:55:15","password":"","slug":"attivare-ssl-wordpress-https","status":"publish","type":"docs","link":"https:\/\/www.curiaweb.ch\/it\/hilfe\/wordpress\/ssl-wordpress-https-aktivieren\/","title":{"rendered":"Attivare SSL in WordPress: Passare il sito web in modo sicuro a HTTPS"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine WordPress-Website sollte heute grunds\u00e4tzlich \u00fcber <strong>HTTPS<\/strong> erreichbar sein. HTTPS verschl\u00fcsselt die Verbindung zwischen dem Browser Ihrer Besucher und dem Webserver und sch\u00fctzt damit beispielsweise Login-Daten, Formulareingaben und andere \u00fcbertragene Informationen vor dem einfachen Mitlesen w\u00e4hrend der \u00dcbertragung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit HTTPS funktioniert, ben\u00f6tigt Ihre Website ein g\u00fcltiges <strong>SSL\/TLS-Zertifikat<\/strong>. Bei einem CURIAWEB Webhosting wird die technische Grundlage daf\u00fcr bereits bereitgestellt. Trotzdem kann es insbesondere bei bestehenden WordPress-Installationen notwendig sein, WordPress selbst von <code>http:\/\/<\/code> su <code>https:\/\/<\/code> umzustellen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Importante:<\/strong> Ein vorhandenes SSL-Zertifikat bedeutet nicht automatisch, dass Ihre komplette WordPress-Website bereits korrekt \u00fcber HTTPS ausgeliefert wird. WordPress, interne URLs und Weiterleitungen m\u00fcssen ebenfalls richtig konfiguriert sein.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist der Unterschied zwischen SSL, TLS und HTTPS?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Begriffe SSL, TLS und HTTPS werden h\u00e4ufig synonym verwendet, technisch bedeuten sie jedoch nicht exakt dasselbe.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>SSL:<\/strong> Die urspr\u00fcngliche Technologie zur Verschl\u00fcsselung von Verbindungen. Der Begriff \u201eSSL-Zertifikat\u201c wird heute weiterhin umgangssprachlich verwendet.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>TLS:<\/strong> Der moderne Nachfolger von SSL und die heute tats\u00e4chlich verwendete Verschl\u00fcsselungstechnologie.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>HTTPS:<\/strong> Die verschl\u00fcsselte Variante von HTTP. Das \u201eS\u201c steht f\u00fcr \u201eSecure\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn im Alltag von einem SSL-Zertifikat gesprochen wird, ist damit normalerweise ein Zertifikat gemeint, das eine verschl\u00fcsselte HTTPS-Verbindung erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum sollte WordPress HTTPS verwenden?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HTTPS ist nicht nur f\u00fcr Online-Shops oder Websites mit sensiblen Kundendaten relevant. Auch eine normale Unternehmenswebsite oder ein Blog sollte verschl\u00fcsselt \u00fcbertragen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das betrifft insbesondere:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>WordPress-Logins \u00fcber <code>\/wp-admin\/<\/code><\/li>\n\n\n\n<li>Moduli di contatto<\/li>\n\n\n\n<li>Kunden- und Benutzerkonten<\/li>\n\n\n\n<li>negozi WooCommerce<\/li>\n\n\n\n<li>Kommentare und andere Formulareingaben<\/li>\n\n\n\n<li>\u00fcber die Website \u00fcbertragene personenbezogene Daten<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Moderne Browser kennzeichnen Websites ohne HTTPS ausserdem als nicht sicher oder weisen Benutzer auf eine unverschl\u00fcsselte Verbindung hin. HTTPS geh\u00f6rt deshalb heute zur technischen Grundkonfiguration einer professionellen Website.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SSL bei CURIAWEB<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei CURIAWEB Hosting-Paketen stehen SSL-Zertifikate f\u00fcr die gehosteten Domains zur Verf\u00fcgung. Die Zertifikatsverwaltung erfolgt auf Ebene des Hosting-Servers beziehungsweise \u00fcber cPanel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor du \u00c4nderungen an WordPress vornimmst, sollte deshalb zuerst gepr\u00fcft werden, ob f\u00fcr die betreffende Domain bereits ein g\u00fcltiges Zertifikat vorhanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine einfache erste Kontrolle ist der Aufruf deiner Website \u00fcber:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/deine-domain.ch\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sostituisci <code>deine-domain.ch<\/code> tramite il tuo dominio effettivo.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wird die Website ohne Zertifikatswarnung geladen, ist grunds\u00e4tzlich ein g\u00fcltiges Zertifikat f\u00fcr die aufgerufene Domain vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nota:<\/strong> Stelle WordPress nicht auf HTTPS um, solange f\u00fcr die Domain kein funktionierendes SSL-Zertifikat vorhanden ist. Andernfalls kann deine Website nach der \u00c4nderung m\u00f6glicherweise nicht mehr korrekt aufgerufen werden.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vor der HTTPS-Umstellung: Backup erstellen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einer neuen WordPress-Installation ist HTTPS h\u00e4ufig bereits korrekt eingerichtet. Bei einer \u00e4lteren Website k\u00f6nnen dagegen noch zahlreiche URLs mit <code>http:\/\/<\/code> in der Datenbank gespeichert sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor gr\u00f6sseren \u00c4nderungen an einer bestehenden Website solltest du deshalb immer ein aktuelles Backup erstellen. Das gilt insbesondere dann, wenn sp\u00e4ter URLs innerhalb der WordPress-Datenbank ersetzt werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Backup sollte mindestens enthalten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die WordPress-Dateien<\/li>\n\n\n\n<li>il database di WordPress<\/li>\n\n\n\n<li>die Datei <code>wp-config.php<\/code><\/li>\n\n\n\n<li>gegebenenfalls zus\u00e4tzliche Konfigurationsdateien<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Raccomandazione:<\/strong> Nimm \u00c4nderungen an URLs oder der WordPress-Datenbank niemals ohne ein aktuelles Backup vor. Ein falsches Suchen und Ersetzen kann eine WordPress-Installation besch\u00e4digen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">WordPress auf HTTPS umstellen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn das SSL-Zertifikat funktioniert, kannst du \u00fcberpr\u00fcfen, welche URLs WordPress aktuell verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Logge dich dazu in deinen WordPress-Adminbereich ein und \u00f6ffne:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Impostazioni \u2192 Generali<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dort findest du normalerweise die beiden Felder:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Indirizzo WordPress (URL)<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Indirizzo web (URL)<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einer normalen WordPress-Installation k\u00f6nnen diese beispielsweise so aussehen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><code>http:\/\/deine-domain.ch<\/code><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr HTTPS m\u00fcssen sie entsprechend lauten:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/deine-domain.ch\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4ndere also <code>http:\/\/<\/code> in <code>https:\/\/<\/code> und speichere die Einstellungen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Attenzione:<\/strong> \u00c4ndere diese URLs nur, wenn du sicher bist, dass das SSL-Zertifikat f\u00fcr die Domain funktioniert. Falsche Angaben bei \u201eWordPress-Adresse\u201c oder \u201eWebsite-Adresse\u201c k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, dass Website oder WordPress-Adminbereich nicht mehr erreichbar sind.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum gibt es zwei verschiedene WordPress-URLs?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei vielen Websites sind <strong>Indirizzo WordPress<\/strong> e <strong>Indirizzo web<\/strong> identisch. Das muss aber nicht zwingend so sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Muori <strong>Indirizzo WordPress<\/strong> bezeichnet den Ort, an dem sich die WordPress-Installation technisch befindet. Die <strong>Indirizzo web<\/strong> bezeichnet dagegen die URL, unter der Besucher die Website aufrufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei speziellen Installationen k\u00f6nnen diese Werte unterschiedlich sein, beispielsweise wenn WordPress in einem Unterverzeichnis installiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4ndere deshalb bei einer bestehenden Sonderkonfiguration nicht einfach beide Werte, ohne vorher zu pr\u00fcfen, wie WordPress installiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">HTTP automatisch auf HTTPS weiterleiten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Umstellung sollte die unverschl\u00fcsselte HTTP-Version deiner Website nicht parallel zur HTTPS-Version erreichbar bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Aufruf von:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><code>http:\/\/deine-domain.ch<\/code><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">sollte automatisch auf:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/deine-domain.ch\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">weitergeleitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Weiterleitung sorgt daf\u00fcr, dass Besucher und Suchmaschinen konsequent die verschl\u00fcsselte Version verwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je nach Serverkonfiguration kann die HTTPS-Weiterleitung bereits automatisch eingerichtet sein oder \u00fcber die Hosting-Konfiguration aktiviert werden. Eine zus\u00e4tzliche manuelle \u00c4nderung der Datei <code>.htaccess<\/code> ist deshalb nicht in jedem Fall notwendig.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Importante:<\/strong> Kopiere nicht einfach irgendeine HTTPS-Weiterleitung aus dem Internet in deine <code>.htaccess<\/code>. Fehlerhafte oder doppelte Weiterleitungsregeln k\u00f6nnen Redirect-Loops verursachen und deine Website unerreichbar machen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist Mixed Content?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einer HTTPS-Umstellung kann die Website grunds\u00e4tzlich \u00fcber HTTPS erreichbar sein und trotzdem weiterhin unsichere Inhalte laden. Dieses Problem wird als <strong>Mixed Content<\/strong> definito.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein typisches Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die eigentliche Seite wird geladen \u00fcber:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/deine-domain.ch\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Bild innerhalb dieser Seite wird jedoch weiterhin geladen \u00fcber:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><code>http:\/\/deine-domain.ch\/wp-content\/uploads\/beispiel.jpg<\/code><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit enth\u00e4lt die HTTPS-Seite weiterhin eine unverschl\u00fcsselte HTTP-Ressource.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mixed Content kann beispielsweise auftreten bei:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bildern<\/li>\n\n\n\n<li>Stylesheets (CSS)<\/li>\n\n\n\n<li>JavaScript-Dateien<\/li>\n\n\n\n<li>Font web<\/li>\n\n\n\n<li>Videos oder eingebetteten Medien<\/li>\n\n\n\n<li>Theme-Einstellungen<\/li>\n\n\n\n<li>Page Buildern<\/li>\n\n\n\n<li>Plugin<\/li>\n\n\n\n<li>hart codierten URLs<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum bleiben nach der Umstellung alte HTTP-URLs bestehen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">WordPress speichert zahlreiche Informationen in seiner Datenbank. Wenn eine Website urspr\u00fcnglich unter HTTP aufgebaut wurde, k\u00f6nnen dort weiterhin vollst\u00e4ndige URLs mit <code>http:\/\/<\/code> gespeichert sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das betrifft beispielsweise Bilder, Links, Widgets, Theme-Einstellungen oder Inhalte von Page Buildern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00c4nderung der WordPress-Adresse unter <strong>Impostazioni \u2192 Generali<\/strong> ersetzt solche bereits gespeicherten URLs nicht zwangsl\u00e4ufig automatisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb kann es notwendig sein, alte URLs in der Datenbank gezielt von:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><code>http:\/\/deine-domain.ch<\/code><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">su<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/deine-domain.ch\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">zu ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">HTTP-URLs nicht direkt mit phpMyAdmin ersetzen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein h\u00e4ufiger Fehler besteht darin, \u00fcber phpMyAdmin eine einfache SQL-Abfrage auszuf\u00fchren und s\u00e4mtliche Vorkommen einer URL direkt zu ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Davon solltest du bei WordPress Abstand nehmen, wenn du nicht genau weisst, welche Daten betroffen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">WordPress, Themes und Plugins k\u00f6nnen sogenannte <strong>serialisierte Daten<\/strong> in der Datenbank speichern. Dabei werden unter anderem L\u00e4nge und Struktur von Datenwerten ber\u00fccksichtigt. Ein unsachgem\u00e4sses Ersetzen kann diese Datenstrukturen besch\u00e4digen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr umfangreiche URL-\u00c4nderungen solltest du deshalb ein WordPress-kompatibles Search-and-Replace-Verfahren verwenden, das mit serialisierten Daten umgehen kann.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Attenzione:<\/strong> F\u00fchre kein globales Suchen und Ersetzen direkt in der WordPress-Datenbank durch, wenn du nicht sicher bist, wie serialisierte Daten behandelt werden. Erstelle vorher immer ein vollst\u00e4ndiges Backup.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mixed Content im Browser erkennen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn der Browser trotz HTTPS Probleme meldet, kannst du die Entwicklerwerkzeuge des Browsers verwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In vielen Browsern \u00f6ffnest du diese \u00fcber die Entwicklertools und wechselst anschliessend zur <strong>Konsole<\/strong>. Dort werden Mixed-Content-Probleme h\u00e4ufig direkt angezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Typische Meldungen weisen darauf hin, dass eine \u00fcber HTTPS geladene Seite versucht, eine Ressource \u00fcber HTTP abzurufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die angezeigte URL hilft dir dabei herauszufinden, welches Bild, Script, Stylesheet oder andere Element noch angepasst werden muss.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Cache nach der HTTPS-Umstellung leeren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach \u00c4nderungen an URLs oder Weiterleitungen solltest du vorhandene Caches leeren. Andernfalls kann es passieren, dass du weiterhin eine \u00e4ltere Version deiner Website siehst und dadurch glaubst, die Umstellung habe nicht funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je nach WordPress-Konfiguration k\u00f6nnen mehrere Cache-Ebenen vorhanden sein:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Cache del browser<\/li>\n\n\n\n<li>WordPress-Cache-Plugin<\/li>\n\n\n\n<li>Server-Cache<\/li>\n\n\n\n<li>Page-Builder-Cache<\/li>\n\n\n\n<li>CDN- oder Proxy-Cache<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leere deshalb nach der Umstellung die relevanten Caches und teste die Website anschliessend erneut.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">HTTPS mit einem CDN oder Cloudflare<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn du einen externen CDN-, Proxy- oder DNS-Dienst wie Cloudflare verwendest, kann die HTTPS-Konfiguration zus\u00e4tzliche Einstellungen erfordern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Fall existiert m\u00f6glicherweise sowohl eine verschl\u00fcsselte Verbindung zwischen Besucher und CDN als auch eine Verbindung zwischen CDN und deinem CURIAWEB Server.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die SSL-Einstellungen des externen Dienstes m\u00fcssen deshalb zur Konfiguration des Webservers passen. Eine falsche Einstellung kann beispielsweise zu Weiterleitungsschleifen oder Zertifikatsproblemen f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nota:<\/strong> Wenn deine Website \u00fcber einen externen Proxy oder CDN betrieben wird und nach der HTTPS-Umstellung eine Weiterleitungsschleife entsteht, pr\u00fcfe zuerst dessen SSL- beziehungsweise HTTPS-Konfiguration.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">HTTPS und WordPress-SEO<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Umstellung von HTTP auf HTTPS ver\u00e4ndert die URL deiner Website. Aus:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><code>http:\/\/deine-domain.ch\/beispielseite\/<\/code><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wird:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/deine-domain.ch\/beispielseite\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit Suchmaschinen die HTTPS-Version eindeutig als gew\u00fcnschte Variante erkennen, sollte die technische Konfiguration konsistent sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pr\u00fcfe nach der Umstellung insbesondere:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>HTTP wird dauerhaft auf HTTPS weitergeleitet<\/li>\n\n\n\n<li>interne Links verwenden HTTPS<\/li>\n\n\n\n<li>Canonical-URLs verwenden HTTPS<\/li>\n\n\n\n<li>die XML-Sitemap enth\u00e4lt HTTPS-URLs<\/li>\n\n\n\n<li>Bilder und andere interne Ressourcen werden \u00fcber HTTPS geladen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn du deine Website in der Google Search Console oder anderen Webmaster-Werkzeugen verwaltest, solltest du nach einer gr\u00f6sseren Umstellung ebenfalls pr\u00fcfen, ob die neue HTTPS-Konfiguration korrekt erkannt wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was tun, wenn WordPress nach der Umstellung nicht mehr erreichbar ist?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn du die WordPress-URL ge\u00e4ndert hast und anschliessend weder Website noch Adminbereich korrekt erreichbar sind, liegt h\u00e4ufig eine falsche URL oder eine fehlerhafte Weiterleitung vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Typische Symptome sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>troppi reindirizzamenti<\/li>\n\n\n\n<li>Weiterleitungsschleifen<\/li>\n\n\n\n<li>eine weisse oder nicht erreichbare Seite<\/li>\n\n\n\n<li>Weiterleitung auf eine falsche Domain<\/li>\n\n\n\n<li>Zertifikatswarnungen<\/li>\n\n\n\n<li>der WordPress-Login funktioniert nicht mehr<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pr\u00fcfe in diesem Fall zuerst, ob deine Domain tats\u00e4chlich \u00fcber HTTPS erreichbar ist und ob das Zertifikat g\u00fcltig ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn du keinen Zugriff mehr auf den WordPress-Adminbereich hast, k\u00f6nnen die WordPress-URLs bei Bedarf auch \u00fcber die Datei <code>wp-config.php<\/code> vorgegeben werden. Das ist allerdings eine technische Fehlerbehebung und sollte nur durchgef\u00fchrt werden, wenn du mit der Bearbeitung von WordPress-Konfigurationsdateien vertraut bist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn du dir unsicher bist, \u00e4ndere nicht wahllos Datenbankwerte oder Serverkonfigurationen, sondern kontaktiere den CURIAWEB Support.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">So pr\u00fcfst du die HTTPS-Umstellung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Abschluss der Arbeiten solltest du nicht nur die Startseite kontrollieren. Teste mehrere unterschiedliche Bereiche deiner Website.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00d6ffne deine Website \u00fcber <code>https:\/\/deine-domain.ch<\/code>.<\/li>\n\n\n\n<li>Rufe zus\u00e4tzlich <code>http:\/\/deine-domain.ch<\/code> auf und pr\u00fcfe, ob automatisch auf HTTPS weitergeleitet wird.<\/li>\n\n\n\n<li>\u00d6ffne mehrere Unterseiten und Blogbeitr\u00e4ge.<\/li>\n\n\n\n<li>Pr\u00fcfe Bilder, Men\u00fcs und interne Links.<\/li>\n\n\n\n<li>Teste Kontaktformulare.<\/li>\n\n\n\n<li>\u00d6ffne den WordPress-Adminbereich.<\/li>\n\n\n\n<li>Kontrolliere die Browser-Konsole auf Mixed-Content-Meldungen.<\/li>\n\n\n\n<li>Leere vorhandene Caches und wiederhole den Test.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einem WooCommerce-Shop solltest du zus\u00e4tzlich Warenkorb, Checkout und Kundenkonto testen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SSL-Zertifikat und HTTPS sind zwei Teile derselben Umstellung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr eine vollst\u00e4ndig verschl\u00fcsselte WordPress-Website m\u00fcssen zwei Dinge zusammenspielen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Der Webserver ben\u00f6tigt ein g\u00fcltiges SSL\/TLS-Zertifikat.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ohne g\u00fcltiges Zertifikat kann der Browser keine vertrauensw\u00fcrdige HTTPS-Verbindung zur Domain herstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. WordPress muss HTTPS konsequent verwenden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu geh\u00f6ren die WordPress-URLs, interne Ressourcen, Weiterleitungen und gegebenenfalls bereits in der Datenbank gespeicherte URLs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erst wenn beide Bereiche korrekt eingerichtet sind, ist die Website vollst\u00e4ndig auf HTTPS umgestellt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Raccomandazione:<\/strong> Kontrolliere eine WordPress-Website nach einer HTTPS-Umstellung immer vollst\u00e4ndig. Ein Schloss-Symbol auf der Startseite allein beweist nicht, dass alle Unterseiten, Ressourcen und Weiterleitungen korrekt konfiguriert sind.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Probleme mit SSL oder HTTPS bei CURIAWEB?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn deine Domain trotz aktivem Hosting kein g\u00fcltiges SSL-Zertifikat erh\u00e4lt, HTTPS nicht funktioniert oder du nach einer Umstellung nicht mehr auf deine WordPress-Website zugreifen kannst, musst du nicht auf Verdacht \u00c4nderungen an Server- oder WordPress-Dateien vornehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kontaktiere in diesem Fall den CURIAWEB Support und nenne uns die betroffene Domain sowie m\u00f6glichst genau die angezeigte Fehlermeldung. So l\u00e4sst sich schneller feststellen, ob das Problem beim Zertifikat, bei WordPress, einer Weiterleitung oder einer anderen Konfiguration liegt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Riepilogo<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr eine sichere WordPress-Website ben\u00f6tigst du ein g\u00fcltiges SSL\/TLS-Zertifikat und eine korrekt auf HTTPS konfigurierte WordPress-Installation. Pr\u00fcfe zuerst, ob deine Domain \u00fcber <code>https:\/\/<\/code> ohne Zertifikatswarnung erreichbar ist. Anschliessend kannst du die WordPress- und Website-Adresse kontrollieren und gegebenenfalls von HTTP auf HTTPS umstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Achte darauf, dass HTTP-Aufrufe dauerhaft auf HTTPS weitergeleitet werden und keine alten HTTP-Ressourcen als Mixed Content geladen werden. Bei \u00e4lteren Websites k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich gespeicherte URLs in der WordPress-Datenbank angepasst werden m\u00fcssen. Erstelle vor solchen \u00c4nderungen immer ein Backup und verwende f\u00fcr Datenbank\u00e4nderungen ein Verfahren, das mit WordPress und serialisierten Daten umgehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Zertifikat, WordPress-URLs, Weiterleitungen und interne Ressourcen korrekt konfiguriert sind, wird deine WordPress-Website vollst\u00e4ndig und konsistent \u00fcber HTTPS ausgeliefert.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine WordPress-Website sollte heute grunds\u00e4tzlich \u00fcber HTTPS erreichbar sein. HTTPS verschl\u00fcsselt die Verbindung zwischen dem Browser Ihrer Besucher und dem Webserver und sch\u00fctzt damit beispielsweise Login-Daten, Formulareingaben und andere \u00fcbertragene Informationen vor dem einfachen Mitlesen w\u00e4hrend der \u00dcbertragung. Damit HTTPS funktioniert, ben\u00f6tigt Ihre Website ein g\u00fcltiges SSL\/TLS-Zertifikat. 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