So konfigurieren Sie Softaculous für ein effizientes Website-Management

Die Benutzereinstellungen in Softaculous sind das Herzstück Ihrer Hosting-Verwaltung. Hier legen Sie fest, wie das System mit Updates, Backups und der Benutzeroberfläche umgeht. Mit den richtigen Handgriffen automatisieren Sie lästige Aufgaben und erhöhen die Sicherheit Ihrer WordPress-Projekte massiv.


1. Allgemeine Benutzereinstellungen (User Settings)

In diesem Bereich passen Sie die Arbeitsumgebung an Ihre Bedürfnisse an:

  • • Sprache wählen (Choose Language): Stellen Sie Softaculous hier auf "German" um. Dies erleichtert die Arbeit im Backend erheblich, da alle Menüpunkte, Fehlermeldungen und Bestätigungs-E-Mails in Deutsch ausgegeben werden.
  • • Zeitzone (Timezone): Wählen Sie Ihre lokale Zeitzone aus. Dies ist entscheidend für die Planung von automatischen Backups und Updates. So stellen Sie sicher, dass Wartungsarbeiten nachts durchgeführt werden, wenn Ihre Website kaum Besucher hat.
  • • Domains alphabetisch sortieren (Sort domains alphabetically): Wenn Sie mehrere (Sub-)Domains verwalten, sorgt dieses Häkchen für Ordnung. In den Installations-Menüs werden Ihre URLs dann übersichtlich von A bis Z sortiert angezeigt.

2. Design und Oberfläche

  • • Design anpassen (Customize theme): Hier können Sie das Erscheinungsbild von Softaculous individualisieren. Wenn Sie die Standardfarben bevorzugen, lassen Sie das Häkchen einfach weg.
  • • Funktions-Vorschläge deaktivieren (Disable Softaculous Features suggestion): Wenn Sie keine automatischen Tipps zu neuen Funktionen erhalten möchten, können Sie diese hier abschalten, um das Interface minimaler zu halten.

3. Sicherheit und Automatisierung (Kritisch)

Backups vor automatischen Upgrades deaktivieren:

Wichtiger Hinweis von CURIAWEB: Wir empfehlen dringend, dieses Kontrollkästchen deaktiviert zu lassen. Wenn Softaculous Ihre WordPress-Seite oder Plugins automatisch aktualisiert, wird so unmittelbar vorher eine Sicherung erstellt. Sollte ein Update fehlschlagen, können Sie Ihre Seite sofort und ohne Datenverlust wiederherstellen.

• WordPress Plugin / Theme Sets: Ein extrem zeitsparendes Feature. Hier definieren Sie Pakete Ihrer Lieblings-Plugins (z.B. SEO, Speed-Tools, Security). Bei einer Neuinstallation von WordPress können Sie dieses Set mit einem Klick mitinstallieren.

4. Backup-Management (Sicherungsverzeichnis)

  • • Backup-Verzeichnisse (Backup Locations): Hier sehen Sie, wo Ihre Backups standardmässig gespeichert werden (lokal auf Ihrem Webspace).
  • • Backup-Verzeichnis hinzufügen (Add Backup Location): Dies ist ein Profi-Feature. Sie können hier externe Speicherorte (wie Dropbox, Google Drive oder FTP) hinzufügen. So liegen Ihre Backups physisch getrennt von Ihrer Webseite – die höchste Stufe der Datensicherheit.
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