Angriffe abwehren, bevor sie passieren
Als beliebtestes CMS der Welt ist WordPress ein attraktives Ziel für Hacker. Schätzungsweise finden weltweit 60.000 Angriffe pro Stunde statt. Die gute Nachricht: Über 90 % dieser Angriffe lassen sich durch einfache Grundregeln und das richtige Hosting verhindern.
Die 5 wichtigsten Sofort-Maßnahmen
- Updates sind Pflicht: Veraltete Versionen von WordPress, Plugins oder Themes sind das Einfallstor Nr. 1. Aktivieren Sie automatische Updates im Dashboard.
- Kein Benutzer namens "admin": Nutzen Sie niemals den Standard-Benutzernamen "admin". Erstellen Sie einen neuen Administrator mit individuellem Namen und löschen Sie den alten Account.
- Starke Passwörter: Nutzen Sie den Passwort-Generator in Ihrem cPanel oder seriöse Passwort-Manager. Ein Passwort sollte min. 12 Zeichen, Sonderzeichen und Zahlen enthalten.
- Plugin-Hygiene: Löschen Sie deaktivierte Plugins und Themes komplett. Auch inaktive Dateien können Sicherheitslücken enthalten.
- Nur seriöse Quellen: Installieren Sie niemals sogenannte "Nulled"-Plugins (Raubkopien von Premium-Plugins). Diese sind fast immer mit Malware infiziert.
Fortgeschrittener Schutz (Experten-Tipps)
Wenn Sie Ihre Seite zusätzlich absichern möchten, können Sie folgende technische Anpassungen vornehmen:
Verhindern Sie, dass jemand die Bearbeitungsfunktion im Dashboard nutzt. Fügen Sie dies in Ihre wp-config.php ein:
define('DISALLOW_FILE_EDIT', true);
2. Verzeichnis-Browsing deaktivieren:
Verhindern Sie, dass Hacker Ihre Ordnerstruktur einsehen können. Fügen Sie dies in die .htaccess ein:
Options -Indexes
Häufige Bedrohungen erklärt
| Bedrohung | Was passiert? |
|---|---|
| Brute Force | Bots probieren tausende Passwort-Kombinationen aus. |
| SQL-Injection | Angreifer schleusen Befehle in Ihre Datenbank ein. |
| XSS (Cross-Site) | Schädliches JavaScript stiehlt Daten Ihrer Besucher. |
????️ Empfohlene Sicherheits-Plugins
Für einen Rundum-Schutz empfehlen wir die Installation eines spezialisierten Plugins wie Wordfence oder iThemes Security. Diese bieten Firewalls, Login-Limitierungen und regelmäßige Malware-Scans.
Haben Sie den Verdacht auf einen Hack?
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