„WordPress ist kostenlos“ – dieser Satz stimmt technisch, führt aber häufig zu völlig falschen Vorstellungen über die tatsächlichen Kosten einer Website.
Die WordPress-Software selbst kann kostenlos genutzt werden. Eine professionelle Unternehmenswebsite benötigt jedoch wesentlich mehr: Domain, Hosting, Design, Inhalte, Erweiterungen, Sicherheit und nicht zuletzt Zeit für Erstellung und laufende Wartung.
Was kostet eine WordPress-Website also wirklich? Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, was die Website leisten soll. Eine einfache Firmenwebsite hat völlig andere Anforderungen als ein mehrsprachiger Unternehmensauftritt oder ein WooCommerce-Shop.
Dieser Ratgeber zeigt, aus welchen Kosten sich eine WordPress-Website zusammensetzt, welche Grössenordnungen für KMU realistisch sein können und wo vermeintlich günstige Lösungen später teuer werden.
Warum WordPress kostenlos ist – die Website aber nicht
WordPress ist Open-Source-Software und kann grundsätzlich kostenlos installiert und verwendet werden. Damit erhält man jedoch zunächst nur das Content-Management-System.
Für eine vollständige Website werden zusätzlich unter anderem benötigt:
- a domain
- Web hosting
- ein geeignetes Theme oder individuelles Design
- Plugins für benötigte Funktionen
- Texte und Bilder
- Einrichtung und Konfiguration
- Backups und Sicherheitsmassnahmen
- laufende Wartung und Updates
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, was WordPress kostet, sondern was die fertige Website inklusive Aufbau und Betrieb kostet.
Was kostet die Erstellung einer WordPress-Website?
Hier entstehen die grössten Preisunterschiede. Grundsätzlich gibt es drei typische Varianten: selbst erstellen, mit einem Freelancer arbeiten oder die Website durch eine Agentur bzw. einen Webdienstleister umsetzen lassen.
Variante 1: WordPress-Website selbst erstellen
Wer WordPress selbst installiert, gestaltet und einrichtet, kann die direkten Kosten relativ niedrig halten.
Kosten entstehen beispielsweise für:
- Domain und Hosting
- Premium-Theme oder Page Builder
- kostenpflichtige Plugins
- Stockbilder oder andere Medien
Was bei dieser Rechnung häufig fehlt, ist die eigene Arbeitszeit.
WordPress muss eingerichtet, das Design angepasst, Seiten müssen aufgebaut, Inhalte erstellt und Funktionen getestet werden. Wer sich erstmals mit WordPress beschäftigt, kann dafür problemlos mehrere Arbeitstage oder deutlich länger benötigen.
Selbermachen ist deshalb nicht automatisch kostenlos. Der Aufwand wird lediglich nicht als externe Rechnung gestellt.
Variante 2: WordPress-Website durch Freelancer erstellen lassen
Freelancer können insbesondere für kleinere und klar definierte Projekte eine interessante Lösung sein.
Die Preise unterscheiden sich erheblich und hängen unter anderem von Erfahrung, Designanspruch, Seitenumfang und Funktionsumfang ab.
Eine einfache Unternehmenswebsite kann im niedrigen vierstelligen Bereich liegen. Bei individuellem Design, zusätzlichen Funktionen oder umfangreicher Content-Arbeit steigt der Aufwand entsprechend.
Variante 3: WordPress-Website durch Agentur oder Webdienstleister
Bei einer professionellen Umsetzung besteht die Leistung nicht nur darin, WordPress zu installieren und einige Seiten anzulegen.
Je nach Projekt können beispielsweise dazugehören:
- Beratung und Konzeption
- Informations- und Seitenstruktur
- individuelle Gestaltung
- responsive Umsetzung für Smartphone und Tablet
- technische Konfiguration
- Formulare und weitere Funktionen
- SEO-Grundlagen
- Performance-Optimierung
- Tests und Veröffentlichung
Für eine professionelle KMU-Website sind deshalb einige Tausend Franken eine realistische Grössenordnung. Komplexere Projekte können deutlich darüber liegen.
Ein seriöser Preis lässt sich allerdings erst nennen, wenn Umfang und Anforderungen bekannt sind.
Mehr über die professionelle Umsetzung finden Sie unter Webdesign bei CURIAWEB .
Welche Faktoren bestimmen den Preis einer WordPress-Website?
Die Anzahl der Seiten allein sagt erstaunlich wenig über den tatsächlichen Aufwand aus. Zehn einfache Informationsseiten können wesentlich weniger Arbeit verursachen als drei Seiten mit komplexen Funktionen.
Wichtige Kostenfaktoren sind unter anderem:
- Umfang und Struktur der Website
- individuelles oder vorgefertigtes Design
- Erstellung und Aufbereitung der Inhalte
- Mehrsprachigkeit
- Formulare und Schnittstellen
- Mitglieder- oder Kundenbereiche
- Terminbuchungen
- WooCommerce und E-Commerce
- SEO-Anforderungen
- Migration bestehender Inhalte
Deshalb sind pauschale Aussagen wie „Eine WordPress-Website kostet CHF 2’000“ ohne Kenntnis des Projekts wenig aussagekräftig.
Was kostet WordPress Hosting?
Neben der Erstellung fallen laufende Kosten für den technischen Betrieb an. Dazu gehört insbesondere das Hosting.
WordPress benötigt PHP, eine Datenbank, Speicherplatz und ausreichend Serverressourcen. Für eine geschäftlich genutzte Website sollte Hosting deshalb nicht ausschliesslich nach dem niedrigsten Preis ausgewählt werden.
Wichtiger sind beispielsweise:
- sufficient resources
- fast memory
- current PHP versions
- SSL certificates
- regular backups
- Safety mechanisms
- erreichbarer Support
Bei CURIAWEB läuft das Hosting auf moderner Infrastruktur in deutschen Rechenzentren. CURIAWEB selbst ist ein Schweizer Unternehmen mit persönlichem Support aus Chur.
Die aktuellen Pakete und Preise finden Sie unter WordPress Hosting at CURIAWEB .
Was kosten Domain und SSL-Zertifikat?
Zur Website gehört normalerweise eine eigene Domain, beispielsweise firma.ch. Die Kosten hängen von der jeweiligen Domainendung und dem Registrar ab.
Für Schweizer Unternehmen ist eine .ch-Domain häufig die naheliegende Wahl. Je nach Geschäftstätigkeit können zusätzliche Endungen wie .com oder .de sinnvoll sein.
For more information, please visit Domains bei CURIAWEB .
Ein SSL-Zertifikat für die verschlüsselte HTTPS-Verbindung muss heute übrigens nicht zwingend zusätzliche Kosten verursachen. Bei CURIAWEB sind SSL-Zertifikate im Hosting enthalten.
Was kosten WordPress-Themes und Plugins?
WordPress bietet Tausende kostenlose Themes und Plugins. Für professionelle Websites werden jedoch häufig auch kostenpflichtige Erweiterungen eingesetzt.
Dabei können jährliche Lizenzkosten entstehen, beispielsweise für:
- Page Builder
- Formularlösungen
- Mehrsprachigkeit
- SEO-Funktionen
- Backups
- Safety features
- WooCommerce-Erweiterungen
Bei einer einfachen Website können diese Kosten gering sein. Bei komplexeren Installationen können sich mehrere Lizenzen jedoch schnell auf einige Hundert Franken pro Jahr summieren.
Deshalb lohnt es sich, vor der Installation eines Plugins zu prüfen, ob die Funktion tatsächlich benötigt wird. Mehr Plugins bedeuten nicht automatisch eine bessere Website.
Was kostet die laufende WordPress-Wartung?
Eine WordPress-Website benötigt nach der Veröffentlichung weiterhin Pflege. WordPress-Core, Plugins und Themes erhalten regelmässig Updates.
Zur laufenden Wartung gehören je nach Website beispielsweise:
- Updates
- Funktionskontrollen
- Backups
- Sicherheitsprüfungen
- Performance-Kontrollen
- Fehlerbehebung
Wer diese Arbeiten selbst erledigt, hat hauptsächlich einen Zeitaufwand. Wer sie extern vergeben möchte, muss entsprechende laufende Kosten einplanen.
Welche Arbeiten tatsächlich notwendig sind, erklären wir ausführlich im Ratgeber WordPress-Wartung & Support für KMU .
Backups: Klein im Preis, enorm wichtig im Ernstfall
Eine weitere Position sind Datensicherungen. Bei einem guten Hosting sollten grundlegende Backups bereits vorhanden sein.
Bei CURIAWEB gehören tägliche Backups zum Hosting. Für Websites mit zusätzlichen Anforderungen kann eine ergänzende, unabhängige Backup-Lösung sinnvoll sein.
Wie eine vernünftige Sicherungsstrategie aussieht, lesen Sie unter Backup-Strategie für KMU .
Was kostet ein WordPress-Onlineshop?
Ein WooCommerce-Shop ist ebenfalls eine WordPress-Website, aber normalerweise deutlich aufwendiger als eine klassische Firmenwebsite.
Zusätzliche Arbeiten entstehen beispielsweise durch:
- Produktstruktur
- Payment service provider
- Shipping configuration
- Taxes
- Order confirmation emails
- rechtliche Anforderungen
- Tests des gesamten Bestellprozesses
Deshalb lässt sich der Preis eines WooCommerce-Shops nicht sinnvoll mit dem einer einfachen Informationswebsite vergleichen.
Auch beim Hosting können die Anforderungen höher sein. Weitere Informationen finden Sie unter WooCommerce Hosting bei CURIAWEB .
Die oft vergessenen Kosten: Ausfälle und schlechte Umsetzung
Nicht alle Kosten einer Website stehen auf einer Rechnung. Eine langsame, fehlerhafte oder schlecht gewartete Website kann indirekt wesentlich teurer werden.
Examples are:
- verlorene Kundenanfragen
- nicht funktionierende Formulare
- Ausfälle eines Onlineshops
- schlechte Ladezeiten
- Security issues
- aufwendige spätere Reparaturen
Das bedeutet nicht, dass eine teure Website automatisch eine gute Website ist.
Es bedeutet lediglich: Der Anschaffungspreis allein ist ein schlechter Massstab für die tatsächlichen Kosten.
Was kostet eine WordPress-Website für ein KMU insgesamt?
Eine exakte Zahl ohne Kenntnis des Projekts wäre unseriös. Als grobe Orientierung lassen sich jedoch verschiedene Projektgrössen unterscheiden.
- Einfache Website: wenige Seiten, vorhandene Inhalte, Standardfunktionen und geringe Individualisierung
- Professionelle KMU-Website: individuelle Struktur, professionelles Design, mehrere Inhalte und zusätzliche Funktionen
- Komplexe Website oder Onlineshop: individuelle Funktionen, Schnittstellen, E-Commerce oder umfangreiche Anforderungen
Die Erstellung einer professionellen KMU-Website liegt häufig im Bereich von einigen Tausend Franken. Komplexere Projekte können erheblich darüber liegen.
Hinzu kommen die laufenden Kosten für Hosting, Domain, mögliche Softwarelizenzen und gegebenenfalls Wartung.
Billig oder teuer: Was ist die bessere WordPress-Website?
Weder ein niedriger noch ein hoher Preis sagt automatisch etwas über die Qualität aus. Entscheidend ist, ob die Lösung zu den Anforderungen des Unternehmens passt.
Eine kleine lokale Firma benötigt möglicherweise keine CHF 20’000 teure Individualentwicklung. Umgekehrt ist ein CHF 500-Pauschalangebot für einen komplexen mehrsprachigen Onlineshop kaum realistisch.
Eine vernünftige Lösung liegt dort, wo Anforderungen, Qualität und Budget zusammenpassen.
Website, Hosting und Betreuung aus einer Hand
Für KMU kann es sinnvoll sein, Webdesign, Hosting, Domains und technische Betreuung nicht auf zahlreiche Dienstleister zu verteilen.
Das hat weniger mit einem bestimmten Produktpaket zu tun als mit klaren Zuständigkeiten. Wenn bei einem Problem zunächst geklärt werden muss, ob Agentur, Hoster, Domainanbieter oder ein weiterer Dienstleister zuständig ist, entsteht unnötiger Aufwand.
CURIAWEB verbindet Webdesign, WordPress Hosting, Domains und technischen Support unter einem Ansprechpartner in der Schweiz.
Wenn Sie wissen möchten, was Ihre geplante Website konkret kosten würde, ist eine individuelle Offerte sinnvoller als jede pauschale Preisliste.
Fazit: Was kostet eine WordPress-Website wirklich?
WordPress selbst ist kostenlos. Eine professionelle WordPress-Website ist es nicht.
Die tatsächlichen Kosten entstehen durch Konzeption, Erstellung, Hosting, Domain, Erweiterungen, Wartung und laufenden Betrieb.
Für eine einfache Website können die Kosten überschaubar bleiben. Eine professionelle KMU-Website bewegt sich häufig im Bereich von einigen Tausend Franken, während komplexe Projekte entsprechend mehr kosten können.
Wichtiger als eine möglichst niedrige Zahl ist deshalb eine andere Frage: Welche Website benötigt das Unternehmen tatsächlich, und welche Lösung erfüllt diese Anforderungen zuverlässig?

