Black Friday, Cyber Week und das Weihnachtsgeschäft gehören für viele Unternehmen und Online-Shops zu den wichtigsten Verkaufsphasen des Jahres.
Mehr Besucher, mehr Bestellungen und mehr Anfragen sind natürlich erwünscht. Genau diese Spitzenbelastung kann aber Schwächen sichtbar machen, die im normalen Alltag kaum auffallen.
Eine langsame Website, ein überlasteter Online-Shop oder Probleme beim Checkout sind ausgerechnet dann besonders ärgerlich, wenn potenzielle Kunden bereits kaufen möchten.
Die gute Nachricht: Sie müssen kein Technikexperte sein, um sich darauf vorzubereiten. Mit einigen gezielten Kontrollen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.
Diese Checkliste zeigt, was Sie vor Black Friday, Weihnachten und anderen verkaufsstarken Aktionen an Ihrer Website oder Ihrem Online-Shop prüfen sollten.
Warum Black Friday besondere Anforderungen an Websites stellt
Im normalen Betrieb verteilen sich Besucher und Bestellungen meist über den gesamten Tag. Bei einer Aktion kann sich ein grosser Teil des Traffics dagegen auf wenige Stunden konzentrieren.
Ein Newsletter wird verschickt, eine Social-Media-Kampagne startet oder eine Anzeige geht online – und plötzlich greifen wesentlich mehr Menschen gleichzeitig auf die Website zu.
Dadurch steigen unter anderem:
- gleichzeitige Seitenaufrufe
- Interrogazioni di database
- Warenkorb- und Checkout-Prozesse
- Formularanfragen
- Transaktions-E-Mails
- die benötigten Serverressourcen
Was mit 20 Besuchern problemlos funktioniert, muss bei deutlich höherer gleichzeitiger Nutzung nicht automatisch genauso stabil laufen.
1. Website-Geschwindigkeit rechtzeitig überprüfen
Niemand wartet gerne auf eine langsame Website – erst recht nicht beim Einkaufen.
Lange Ladezeiten können dazu führen, dass Besucher die Website verlassen, bevor sie überhaupt ein Angebot oder Produkt gesehen haben.
Vor einer grösseren Aktion sollten deshalb insbesondere folgende Punkte geprüft werden:
- Sind Bilder unnötig gross?
- Il caching funziona correttamente?
- Gibt es unnötige oder langsame Plugins?
- Reagiert die Website auch bei mehreren gleichzeitigen Zugriffen schnell?
- Stehen im Hosting ausreichend Ressourcen zur Verfügung?
Eine leistungsfähige Hosting-Umgebung bildet dafür die technische Grundlage. Mehr zu unserer Infrastruktur und den verfügbaren Hosting-Angeboten finden Sie unter Webhosting presso CURIAWEB.
2. Online-Shop und Checkout selbst testen
Bei einem Online-Shop reicht es nicht, nur die Startseite aufzurufen und festzustellen, dass sie funktioniert.
Machen Sie vor Black Friday oder dem Weihnachtsgeschäft selbst mindestens eine vollständige Testbestellung.
Prüfen Sie dabei den gesamten Weg des Kunden:
- Produkt auswählen
- Produkt in den Warenkorb legen
- Gutschein oder Rabattcode anwenden
- Versandkosten berechnen
- Checkout durchführen
- Zahlungsmethode testen
- Bestellbestätigung kontrollieren
- Bestätigungs-E-Mail prüfen
Gerade nach Updates oder Änderungen an Zahlungs-, Versand- oder Gutschein-Funktionen können Fehler auftreten, die im normalen Seitenbetrieb nicht auffallen.
Für umfangreichere Shops ist zudem eine Hosting-Umgebung sinnvoll, die auf die höheren Anforderungen eines Shopsystems ausgelegt ist. Weitere Informationen finden Sie bei unserem WooCommerce Hosting.
3. Mobile Darstellung nicht vergessen
Viele Kunden öffnen Aktionen direkt über ihr Smartphone – beispielsweise über einen Newsletter, eine Google-Anzeige oder einen Social-Media-Beitrag.
Testen Sie Ihre Kampagne deshalb nicht nur am grossen Bildschirm.
Kontrollieren Sie auf dem Smartphone insbesondere:
- Navigazione
- Produktdarstellung
- Pulsanti
- Formulare
- Carrello
- Cassa
Ein Button, der am Desktop perfekt aussieht, kann auf einem kleinen Bildschirm plötzlich schlecht erreichbar sein. Solche Probleme sollten nicht erst Ihre Kunden entdecken.
4. Kampagnen-Landingpage vorbereiten
Für Black-Friday- oder Weihnachtsaktionen kann eine eigene Landingpage sinnvoll sein.
Statt Besucher durch die komplette Website navigieren zu lassen, führt die Kampagne direkt zu einer Seite mit einem klaren Angebot.
Eine gute Aktionsseite braucht häufig gar nicht viel:
- eine klare Überschrift
- das Angebot oder den Rabatt
- die wichtigsten Vorteile
- eine eindeutige Laufzeit
- einen klaren Call-to-Action
Dabei muss nicht für jede Aktion eine neue Domain registriert werden. In vielen Fällen ist eine Landingpage innerhalb der bestehenden Website die sinnvollere und einfachere Lösung.
Wer eine einfache Aktionsseite selbst erstellen möchte, kann dafür beispielsweise einen Costruttore di siti web nutzen.
5. Rabattcodes und Aktionen vor dem Start testen
Ein klassischer Black-Friday-Fehler ist erstaunlich banal: Die Werbung läuft, aber der beworbene Rabatt funktioniert nicht.
Testen Sie Gutscheine und Sonderpreise deshalb vor Veröffentlichung.
Achten Sie beispielsweise auf:
- Start- und Enddatum
- Ordine minimo
- prodotti esclusi
- Kombination mit anderen Gutscheinen
- korrekte Darstellung des reduzierten Preises
Prüfen Sie die Aktion möglichst so, wie sie später auch ein echter Kunde verwenden würde.
6. Backups vor grösseren Änderungen erstellen
Kurz vor Black Friday ist nicht der richtige Zeitpunkt für riskante Experimente.
Wenn Themes, Plugins, Shop-Funktionen oder größere Inhalte geändert werden, sollte vorher ein aktuelles Backup vorhanden sein.
Das gilt besonders dann, wenn mehrere technische Änderungen unmittelbar vor einer Kampagne vorgenommen werden.
Noch besser ist es, umfangreiche Änderungen frühzeitig durchzuführen und danach ausreichend Zeit zum Testen einzuplanen.
7. Updates nicht fünf Minuten vor Kampagnenstart durchführen
Updates sind wichtig für Sicherheit und Stabilität. Der Zeitpunkt ist aber ebenso wichtig.
Ein umfangreiches WordPress-, WooCommerce-, Theme- oder Plugin-Update unmittelbar vor dem Start einer grossen Kampagne ist unnötig riskant.
Planen Sie wichtige Updates möglichst frühzeitig, erstellen Sie vorher ein Backup und testen Sie anschliessend die wesentlichen Funktionen Ihrer Website.
Wenn am Freitagabend die Black-Friday-Aktion startet, sollte die Website nicht am Freitagnachmittag grundlegend umgebaut werden.
8. Domains, DNS und SSL kontrollieren
Wenn für eine Kampagne neue Domains oder Subdomains eingesetzt werden, sollten diese nicht erst unmittelbar vor Kampagnenbeginn eingerichtet werden.
Prüfen Sie rechtzeitig:
- Ist die Domain korrekt registriert?
- Zeigen die DNS-Einträge auf das richtige Ziel?
- Ist das SSL-Zertifikat aktiv?
- Funktionieren Weiterleitungen korrekt?
Informationen zu Registrierung und Verwaltung finden Sie bei unseren Domini.
9. E-Mail-Kommunikation testen
Während des Weihnachtsgeschäfts und bei Verkaufsaktionen steigt häufig auch das E-Mail-Aufkommen.
A ciò appartengono, ad esempio:
- Bestellbestätigungen
- Kontaktanfragen
- Support-Nachrichten
- Passwort-Zurücksetzungen
- Versandinformationen
Prüfen Sie deshalb, ob wichtige System-E-Mails tatsächlich beim Empfänger ankommen und Absender, SPF, DKIM und DMARC korrekt konfiguriert sind.
Spam- und Phishing-Schutz ist dabei ein weiterer Teil einer sauberen E-Mail-Infrastruktur. Informationen dazu finden Sie bei unserer E-Mail-Sicherheit.
Für grosse Newsletter-Kampagnen oder umfangreichen transaktionalen Mailversand können dagegen spezialisierte Versanddienste erforderlich sein. Klassisches Webhosting und Spamfilter ersetzen keinen professionellen Massenmail-Dienst.
10. Nicht erst am Black Friday anfangen
Der vielleicht wichtigste Punkt dieser Liste: Beginnen Sie früh genug.
Eine Kampagne sollte idealerweise bereits vor dem eigentlichen Start vollständig eingerichtet und getestet sein.
So bleibt genügend Zeit, um Fehler bei Preisen, Gutscheinen, Formularen, E-Mails oder dem Checkout zu korrigieren.
Auch intern sollten die Abläufe klar sein: Wer beantwortet Kundenanfragen? Wer kann bei technischen Problemen reagieren? Sind Produkte verfügbar? Stimmen Lieferzeiten und Versandinformationen?
Black-Friday-Checkliste für Ihre Website
Bevor die Kampagne startet, gehen Sie diese Punkte noch einmal durch:
- ✓ Website-Geschwindigkeit geprüft
- ✓ Mobile Darstellung getestet
- ✓ Warenkorb und Checkout getestet
- ✓ Zahlungsmethoden geprüft
- ✓ Gutscheine und Rabatte getestet
- ✓ Aktuelles Backup vorhanden
- ✓ Wichtige Updates rechtzeitig durchgeführt
- ✓ SSL, Domain und DNS geprüft
- ✓ Bestell- und Kontakt-E-Mails getestet
- ✓ Kampagnen-Landingpage kontrolliert
Fazit: Vorbereitung ist günstiger als ein Ausfall
Black Friday und das Weihnachtsgeschäft können für Unternehmen und Online-Shops enorme Chancen bieten. Genau dann sollte die Technik aber zuverlässig funktionieren.
Sie brauchen dafür nicht zwangsläufig die teuerste Hosting-Lösung oder eine komplett neue Website. Entscheidend ist, mögliche Schwachstellen vor dem Besucheransturm zu erkennen.
Testen Sie Geschwindigkeit, mobile Darstellung, Checkout, Rabatte, E-Mails und Backups frühzeitig. Dann können Sie sich während der eigentlichen Kampagne auf das konzentrieren, worum es wirklich geht: Ihre Kunden und Ihre Verkäufe.

