Website erstellen lassen: Was sollte im Angebot wirklich enthalten sein?

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Silvio Mazenauer
Was sollte eine Offerte enthalten, wenn du eine Website erstellen lassen möchtest? Dieser Ratgeber zeigt, worauf es bei Webdesign, WordPress, Hosting, SEO, Sicherheit, Lizenzen und laufender Betreuung ankommt.
Beratung zur Erstellung einer professionellen Website in der Schweiz

Wer eine Website erstellen lassen möchte, steht schnell vor einer erstaunlich grossen Auswahl. Angebote reichen von einfachen Websites für wenige hundert Franken bis zu umfangreichen Projekten, die mehrere tausend Franken kosten können.

Allein anhand des Preises lassen sich diese Angebote allerdings kaum sinnvoll vergleichen. Entscheidend ist vielmehr, welche Leistungen tatsächlich enthalten sind und was nach der Fertigstellung der Website passiert.

Ist das Webdesign individuell oder basiert die Website auf einer fertigen Vorlage? Funktioniert sie auf Smartphones und Tablets? Wer kümmert sich um Domain, Hosting und E-Mail? Sind grundlegende Suchmaschinenoptimierung, Sicherheit und Backups berücksichtigt? Wem gehören die Website und die verwendeten Zugänge? Und entstehen später zusätzliche Kosten für Software, Lizenzen oder Wartung?

Gerade für KMU, Selbstständige, Vereine und andere Organisationen lohnt es sich deshalb, eine Offerte nicht nur anhand des Gesamtpreises zu beurteilen.

Dieser Ratgeber zeigt, welche Punkte geklärt sein sollten, bevor du eine neue Website erstellen lässt.

Kurz gesagt: Ein gutes Angebot sollte nicht nur beschreiben, wie eine Website aussieht. Es sollte nachvollziehbar machen, was entwickelt wird, welche technischen Leistungen enthalten sind, welche laufenden Kosten entstehen und wer sich nach dem Livegang um die Website kümmert.

Zuerst klären: Was soll die neue Website erreichen?

Bevor über Design, WordPress oder Hosting gesprochen wird, sollte eine wesentlich einfachere Frage beantwortet werden:

Welche Aufgabe soll die Website erfüllen?

Eine kleine Unternehmenswebsite hat andere Anforderungen als ein Restaurant mit Speisekarte und Reservierungsmöglichkeit. Ein Verein benötigt möglicherweise einen geschützten Mitgliederbereich, während bei einem Online-Shop Produkte, Warenkorb, Zahlungen und Bestellprozesse hinzukommen.

Auch eine Website, die hauptsächlich bestehende Kunden informieren soll, muss anders aufgebaut werden als eine Website, über die aktiv neue Anfragen gewonnen werden sollen.

Vor Projektbeginn sollten deshalb zumindest Zielgruppe, gewünschte Inhalte und benötigte Funktionen bekannt sein.

Typische Anforderungen können beispielsweise sein:

  • Unternehmens- und Leistungsseiten
  • Kontaktmöglichkeiten
  • News oder Blog
  • mehrsprachige Inhalte
  • Kontakt- oder Anfrageformulare
  • Speisekarten und Öffnungszeiten
  • Termin- oder Reservierungsfunktionen
  • Newsletter
  • Online-Shop
  • Kunden- oder Mitgliederbereiche
  • Anbindungen an externe Dienste

Je genauer diese Anforderungen definiert sind, desto aussagekräftiger wird auch die Offerte.

Eine Website mit fünf einfachen Informationsseiten lässt sich schliesslich nicht seriös mit einem mehrsprachigen Webauftritt inklusive Shop und individuellen Funktionen vergleichen.

Individuelles Webdesign oder fertige Vorlage?

Der Begriff „Webdesign“ sagt zunächst wenig darüber aus, wie eine Website tatsächlich entsteht.

Eine Website kann vollständig auf Basis einer fertigen Vorlage erstellt, aus bestehenden Komponenten zusammengesetzt oder individuell auf das Unternehmen abgestimmt werden.

Eine Vorlage ist dabei nicht grundsätzlich schlecht. Sie kann für einfache Projekte durchaus sinnvoll sein. Wichtig ist lediglich, dass aus dem Angebot hervorgeht, welche Art der Umsetzung vorgesehen ist.

Bei einem individuellen Webdesign werden beispielsweise Farben, Typografie, Bildsprache, Seitenstruktur und Inhalte auf das jeweilige Unternehmen abgestimmt.

Das Ziel sollte nicht darin bestehen, möglichst viele visuelle Effekte einzubauen. Eine gute Website sollte Besucher schnell erkennen lassen:

Wo bin ich? Was wird angeboten? Ist dieses Angebot für mich relevant? Wie kann ich Kontakt aufnehmen oder den nächsten Schritt machen?

Design ist deshalb nicht nur eine ästhetische Frage. Es beeinflusst Orientierung, Vertrauen und Benutzerfreundlichkeit.

Wer bei CURIAWEB eine professionelle Website erstellen lassen möchte, erhält deshalb keine rein visuelle Gestaltung, sondern eine technische und inhaltliche Umsetzung, die zum jeweiligen Projekt passen soll.

Responsive Design sollte heute selbstverständlich sein

Eine moderne Website muss auf unterschiedlichen Bildschirmgrössen funktionieren.

Desktop-Computer, Notebook, Tablet und Smartphone stellen Inhalte unterschiedlich dar. Eine Website darf deshalb nicht lediglich auf einem grossen Bildschirm gut aussehen.

Beim sogenannten Responsive Design passt sich die Darstellung an die verfügbare Bildschirmgrösse an.

Dabei geht es nicht nur darum, dass Texte kleiner oder Bilder schmaler werden. Navigation, Abstände, Buttons, Formulare und Inhaltsbereiche müssen auch auf kleinen Displays sinnvoll bedienbar bleiben.

Wer eine Website erstellen lässt, sollte deshalb darauf achten, dass eine responsive Umsetzung ausdrücklich Bestandteil des Projekts ist.

Idealerweise wird die Website vor der Veröffentlichung auf verschiedenen Bildschirmgrössen kontrolliert.

Welches Content-Management-System wird verwendet?

Eine wichtige Frage wird bei der Angebotseinholung erstaunlich häufig übersehen:

Wie kann die Website später bearbeitet werden?

Bei vielen Unternehmenswebsites kommt ein Content-Management-System, kurz CMS, zum Einsatz. Damit lassen sich Inhalte verwalten, ohne jede Änderung direkt im Programmcode durchführen zu müssen.

CURIAWEB setzt bei entsprechenden Projekten unter anderem auf WordPress. Dadurch können Kunden beispielsweise Texte, Bilder oder Blogbeiträge später selbst bearbeiten, sofern sie das möchten.

WordPress selbst ist allerdings nur die technische Grundlage. Entscheidend ist auch, wie die Website darauf aufgebaut wurde.

Wer sich näher mit der technischen Umgebung beschäftigt, findet dazu weitere Informationen über unser WordPress Hosting.

Bei einer Offerte sollte deshalb klar sein: Welches System wird eingesetzt? Kann der Kunde Inhalte später selbst bearbeiten? Sind dafür zusätzliche kostenpflichtige Lizenzen notwendig? Und wer kümmert sich um technische Aktualisierungen?

Gehören Website und Zugänge wirklich dem Kunden?

Dieser Punkt ist besonders wichtig.

Nach Abschluss eines Projekts sollte klar geregelt sein, wer Zugriff auf die Website und die dazugehörigen Dienste besitzt.

Dazu können unter anderem gehören:

  • WordPress-Administratorzugang
  • Hosting-Zugang
  • Domainverwaltung
  • DNS-Verwaltung
  • E-Mail-Konten
  • Analyse- und Webmaster-Dienste
  • verwendete Premium-Lizenzen

Problematisch wird es, wenn eine Website vollständig von einem einzelnen Dienstleister abhängig ist und der Kunde weder über administrative Zugänge noch über seine Domain verfügen kann.

Eine Domain ist ein zentraler Bestandteil der digitalen Identität eines Unternehmens. Deshalb sollte eindeutig sein, auf wen sie registriert ist und wer sie verwalten kann.

Informationen zu Registrierung und Verwaltung findest du auch auf unserer Seite zu Domains.

Domain, Hosting und Website sind unterschiedliche Dinge

Für viele Kunden gehören Domain und Website gefühlt zusammen. Technisch handelt es sich jedoch um unterschiedliche Komponenten.

Die Domain ist die Adresse, unter der eine Website erreichbar ist.

Das Webhosting stellt den Speicherplatz und die technische Serverumgebung bereit.

Die Website besteht aus den eigentlichen Dateien, Datenbanken und Inhalten.

Diese Leistungen müssen nicht zwingend vom gleichen Anbieter stammen. Eine Domain kann beispielsweise bei einem Anbieter registriert sein, während Website und E-Mail bei einem anderen betrieben werden.

Für Kunden kann es allerdings einfacher sein, wenn Domain, Hosting, E-Mail und Website aufeinander abgestimmt verwaltet werden.

Bei CURIAWEB können Webdesign-Projekte deshalb mit Webhosting, Domain und E-Mail kombiniert werden. CURIAWEB ist ein Schweizer Anbieter mit persönlichem Support aus Chur; die Hosting-Server befinden sich in Deutschland.

Diese Unterscheidung ist wichtig: Ein Schweizer Hosting-Anbieter bedeutet nicht automatisch, dass sich die Server physisch in der Schweiz befinden.

Was sollte gutes Webhosting für eine Website bieten?

Eine professionell erstellte Website kann nur so zuverlässig funktionieren wie ihre technische Umgebung.

Deshalb sollte bei einer Offerte geklärt werden, ob Hosting enthalten ist oder separat benötigt wird.

Dabei ist Speicherplatz nur eines von mehreren Kriterien.

Je nach Website spielen auch PHP-Version, verfügbare Ressourcen, Datenbankleistung, SSD- beziehungsweise NVMe-Speicher, Caching, SSL, Backups und Sicherheitsfunktionen eine Rolle.

Bei WordPress-Websites können zusätzlich Technologien wie Redis oder OPcache die technische Umgebung ergänzen.

Wer Hosting-Angebote genauer vergleichen möchte, findet dazu unseren Ratgeber Webhosting-Anbieter in der Schweiz vergleichen: Worauf kommt es wirklich an?.

SSL-Verschlüsselung gehört zur Grundausstattung

Eine moderne Website sollte über HTTPS erreichbar sein.

Dafür wird ein SSL-/TLS-Zertifikat eingesetzt. Es verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Webserver.

Bei einem Webdesign-Angebot sollte deshalb geklärt sein, ob die Einrichtung der verschlüsselten Verbindung enthalten ist und ob für das verwendete Zertifikat zusätzliche Kosten entstehen.

Bei den CURIAWEB-Webhosting-Paketen ist SSL ohne zusätzliche Kosten verfügbar.

Weitere Informationen dazu findest du unter SSL-Zertifikate.

Suchmaschinenoptimierung beginnt nicht erst nach dem Livegang

Eine neue Website sollte technisch so aufgebaut werden, dass Suchmaschinen ihre Inhalte sinnvoll erfassen können.

Das bedeutet allerdings nicht, dass eine neu erstellte Website automatisch gute Google-Rankings erhält.

Suchmaschinenoptimierung umfasst wesentlich mehr als die Installation eines SEO-Plugins.

Schon während der Entwicklung sollten beispielsweise eine nachvollziehbare Seitenstruktur, aussagekräftige Überschriften, interne Verlinkungen, verständliche URLs, mobile Darstellung und schnelle Ladezeiten berücksichtigt werden.

Auch Inhalte spielen eine zentrale Rolle. Eine technisch saubere Website kann nicht ersetzen, dass verständlich erklärt werden muss, was ein Unternehmen anbietet und für wen das Angebot gedacht ist.

Deshalb sollte bei einer Offerte genau unterschieden werden zwischen SEO-freundlicher technischer Umsetzung und einer laufenden SEO-Dienstleistung.

Das sind nicht automatisch dieselben Leistungen.

Eine seriöse Offerte sollte auch keine bestimmten Google-Positionen garantieren. Rankings hängen von zahlreichen Faktoren ab und können nicht allein durch die Erstellung einer Website zugesichert werden.

Auch KI-Suchsysteme benötigen verständliche Inhalte

Neben klassischen Suchmaschinen werden Inhalte zunehmend auch von KI-basierten Systemen verarbeitet und eingeordnet.

Dafür braucht eine Website keine geheimen „KI-Tricks“.

Hilfreich sind vielmehr viele der Grundlagen, die auch für Suchmaschinen und vor allem für Menschen sinnvoll sind: klare Seitenstrukturen, verständliche Überschriften, präzise Aussagen, eindeutige Informationen über Unternehmen und Leistungen sowie technisch zugängliche Inhalte.

Eine Website sollte deshalb Fragen möglichst konkret beantworten und wichtige Informationen nicht hinter unverständlichen Marketingformulierungen verstecken.

Ob und wie eine bestimmte Website von einem KI-System berücksichtigt oder zitiert wird, lässt sich allerdings nicht garantieren.

Die Grundlage dafür ist zunächst immer, dass Inhalte technisch erreichbar, verständlich und fachlich brauchbar sind.

Ladezeit und Performance sollten von Anfang an berücksichtigt werden

Eine optisch aufwendige Website ist nicht automatisch eine gute Website.

Sehr grosse Bilder, unnötige Skripte, schlecht programmierte Erweiterungen oder überladene Animationen können eine Website deutlich verlangsamen.

Performance sollte deshalb bereits während der Erstellung berücksichtigt werden und nicht erst dann, wenn Besucher über lange Ladezeiten klagen.

Dazu gehören beispielsweise sinnvoll komprimierte Bilder, eine vernünftige Seitenstruktur und eine passende Hosting-Umgebung.

Gerade bei WordPress sollten zudem Plugins nicht wahllos installiert werden. Jede zusätzliche Erweiterung kann Wartungsaufwand erzeugen und muss langfristig aktuell gehalten werden.

Was ist bei Bildern und Inhalten enthalten?

Ein Punkt, der bei Preisvergleichen leicht übersehen wird, betrifft die Inhalte.

Wer liefert Texte und Bilder?

Werden bestehende Inhalte übernommen? Werden Texte überarbeitet? Sind Stockfotos enthalten? Muss der Kunde eigene Bilder liefern? Werden vorhandene Bilder für die Website optimiert?

Diese Fragen können den tatsächlichen Projektaufwand erheblich beeinflussen.

Auch rechtlich sollte geklärt sein, ob Bilder und andere Medien verwendet werden dürfen.

Eine Offerte sollte deshalb erkennen lassen, ob lediglich die technische Website erstellt wird oder ob auch die Aufbereitung beziehungsweise Erstellung von Inhalten Bestandteil des Angebots ist.

Kontaktformulare und E-Mail müssen zuverlässig funktionieren

Ein Kontaktformular sieht einfach aus, berührt technisch aber mehrere Bereiche.

Die Nachricht muss korrekt verarbeitet und zuverlässig an den gewünschten Empfänger übermittelt werden. Gleichzeitig sollte das Formular gegen automatisierten Missbrauch geschützt werden.

Bei geschäftlichen Websites spielt zudem die E-Mail-Infrastruktur eine wichtige Rolle.

Eine eigene Domain ermöglicht professionelle Adressen wie info@firma.ch.

Wer Website und geschäftliche Kommunikation gemeinsam betreiben möchte, kann dafür beispielsweise ein E-Mail-Hosting mit eigener Domain verwenden.

Für die Authentifizierung und Zustellbarkeit von E-Mails sind darüber hinaus technische Verfahren wie SPF, DKIM und DMARC relevant.

Backups: Wer kann die Website wiederherstellen?

Backups gehören zu den Punkten, die oft erst dann wichtig erscheinen, wenn etwas schiefgeht.

Ein fehlerhaftes Update, eine beschädigte Datenbank, Malware oder eine versehentliche Änderung kann dazu führen, dass eine Website nicht mehr korrekt funktioniert.

Deshalb sollte geklärt werden, ob regelmässige Sicherungen vorhanden sind, wie lange diese aufbewahrt werden und wie eine Wiederherstellung erfolgt.

Bei CURIAWEB werden für die Webhosting-Pakete mit JetBackup 5 regelmässige Sicherungen vorgehalten. Es stehen 30 Wiederherstellungspunkte zur Verfügung; eine Wiederherstellung kann über den Support angefordert werden.

Das ersetzt allerdings nicht in jedem denkbaren Szenario eine zusätzliche externe Backup-Strategie. Wie umfangreich eine Backup-Lösung sein sollte, hängt von der Bedeutung und Änderungsfrequenz der jeweiligen Website ab.

Mehr dazu erklären wir im Ratgeber Website-Backup und Disaster Recovery.

Sicherheit endet nicht bei SSL

SSL schützt die Datenübertragung. Es schützt eine Website jedoch nicht automatisch vor allen anderen Angriffen oder Sicherheitsproblemen.

Bei WordPress spielen unter anderem aktuelle Versionen des Systems, der Themes und Plugins eine wichtige Rolle.

Auch sichere Passwörter, Benutzerrechte und die Serverumgebung gehören zum Sicherheitskonzept.

CURIAWEB setzt in seiner Hosting-Umgebung unter anderem Imunify360 und ImunifyAV ein. Trotzdem gilt auch hier: Keine Sicherheitslösung kann garantieren, dass eine Website niemals kompromittiert wird.

Entscheidend ist deshalb eine Kombination aus Prävention, Aktualisierung, Überwachung und Wiederherstellungsmöglichkeiten.

Die Unterschiede zwischen den beiden Sicherheitslösungen erklären wir im Beitrag Imunify360 vs. ImunifyAV.

Premium-Plugins und Lizenzen können laufende Kosten verursachen

WordPress selbst ist Open Source. Viele Erweiterungen und professionelle Themes sind jedoch kostenpflichtig.

Eine Website kann deshalb Software enthalten, deren Lizenz jährlich verlängert werden muss.

Vor der Auftragserteilung sollte geklärt sein:

Wer kauft die Lizenz? Auf wen läuft sie? Ist sie im Projektpreis enthalten? Was kostet die Verlängerung? Funktioniert die Website weiter, wenn die Lizenz nicht verlängert wird?

Gerade bei sehr günstigen Angeboten können solche Folgekosten leicht übersehen werden.

Der Anschaffungspreis einer Website sagt deshalb wenig darüber aus, welche Kosten über mehrere Jahre tatsächlich entstehen.

Mehr dazu behandeln wir ausführlich im Artikel Was kostet eine WordPress-Website wirklich?.

Was passiert nach dem Livegang?

Eine Website ist kein Projekt, das nach der Veröffentlichung technisch für immer unverändert bleibt.

WordPress, Plugins und Themes werden weiterentwickelt. PHP-Versionen ändern sich. Browser entwickeln sich weiter. Inhalte werden ergänzt. Sicherheitsupdates erscheinen.

Deshalb sollte bereits vor der Erstellung geklärt werden, wer nach dem Livegang verantwortlich ist.

Möchte der Kunde Updates selbst durchführen? Übernimmt der Webdesigner die technische Betreuung? Gibt es ein Wartungsangebot? Und wer hilft, wenn ein Update Probleme verursacht?

Für Kunden, die sich nicht selbst um die technische Administration kümmern möchten, kann ein betreutes Angebot wie Managed WordPress Hosting sinnvoll sein.

Wichtig ist vor allem, dass diese Zuständigkeit nicht erst dann geklärt wird, wenn die Website bereits ein Problem hat.

Relaunch einer bestehenden Website: Inhalte und URLs nicht vergessen

Wer keine komplett neue Website startet, sondern eine bestehende Website ersetzt, hat zusätzliche Anforderungen.

Bei einem Relaunch sollten bestehende Inhalte, URLs und bereits vorhandene Suchmaschinen-Signale berücksichtigt werden.

Werden URLs ohne Planung geändert oder wichtige Inhalte entfernt, können bestehende Rankings und externe Links verloren gehen.

Deshalb sollte vor dem Relaunch geprüft werden, welche Seiten bereits existieren und welche davon übernommen, überarbeitet oder weitergeleitet werden müssen.

Auch E-Mail-Konten, DNS-Einstellungen und Domains können von einem Umzug betroffen sein.

Für bestehende Websites bietet CURIAWEB einen Website-Umzugsservice an.

Online-Shop: Eine Website mit zusätzlichen Anforderungen

Ein Online-Shop ist technisch und organisatorisch umfangreicher als eine einfache Unternehmenswebsite.

Neben der eigentlichen Produktdarstellung kommen beispielsweise Warenkorb, Checkout, Zahlungsanbieter, Versandregeln, E-Mails und Bestellverwaltung hinzu.

Bei WordPress wird dafür häufig WooCommerce eingesetzt.

Auch Hosting und Performance verdienen bei einem Shop besondere Aufmerksamkeit, weil dynamische Prozesse wie Warenkorb und Checkout nicht einfach wie statische Inhalte behandelt werden können.

Wer einen Online-Shop plant, sollte deshalb darauf achten, dass eine Offerte diese zusätzlichen Anforderungen berücksichtigt.

Informationen zur technischen Umgebung findest du auf unserer Seite zum WooCommerce Hosting in der Schweiz.

Warum das billigste Angebot nicht automatisch das günstigste ist

Der Preis ist selbstverständlich ein legitimes Entscheidungskriterium.

Ein günstiges Angebot kann für ein kleines Projekt vollkommen ausreichend sein. Ein höherer Preis bedeutet umgekehrt nicht automatisch eine bessere Website.

Entscheidend ist der Leistungsumfang.

Ein Angebot kann beispielsweise günstig wirken, weil Hosting, Lizenzen, Inhalte, Wartung oder Support nicht enthalten sind.

Ein anderes Angebot kostet anfangs mehr, enthält dafür aber bereits Leistungen, die später ohnehin benötigt werden.

Deshalb sollte nicht nur gefragt werden:

„Was kostet die Website?“

Sondern:

„Was bekomme ich für diesen Preis und welche Kosten entstehen danach?“

Erst dann lassen sich zwei Offerten sinnvoll miteinander vergleichen.

Checkliste: Diese Punkte sollte eine Webdesign-Offerte klären

Bevor du eine Website erstellen lässt, sollte zumindest klar sein:

BereichZu klärende Frage
UmfangWelche Seiten und Funktionen werden erstellt?
DesignIndividuelles Design oder Vorlage?
Mobile DarstellungIst Responsive Design enthalten?
CMSWelches System wird verwendet?
BearbeitungKannst du Inhalte später selbst ändern?
InhalteWer liefert Texte und Bilder?
DomainWer registriert und verwaltet die Domain?
HostingIst Webhosting enthalten und was bietet es?
E-MailSind geschäftliche E-Mail-Adressen vorgesehen?
SSLIst HTTPS eingerichtet?
SEOWelche SEO-Grundlagen sind Bestandteil des Projekts?
PerformanceWerden Ladezeiten und Bilder optimiert?
SicherheitWie werden Updates und Sicherheitsmassnahmen gehandhabt?
BackupsWelche Sicherungen existieren und wie erfolgt ein Restore?
LizenzenWelche laufenden Lizenzkosten entstehen?
ZugängeErhältst du die notwendigen administrativen Zugänge?
WartungWer betreut die Website nach dem Livegang?
SupportAn wen kannst du dich bei Problemen wenden?
RelaunchWas passiert mit bestehenden URLs und Inhalten?
KostenWelche einmaligen und wiederkehrenden Kosten entstehen?

Eine Offerte muss nicht jedes technische Detail auf mehreren Seiten erklären. Die wesentlichen Leistungen und Verantwortlichkeiten sollten aber nachvollziehbar sein.

Website erstellen lassen in der Schweiz: Nähe kann ein Vorteil sein

Ob ein Webdesigner geografisch in der Nähe sein muss, hängt vom Projekt ab. Viele Abstimmungen lassen sich problemlos telefonisch oder online durchführen.

Trotzdem kann ein Ansprechpartner in der Schweiz Vorteile haben – insbesondere bei Kommunikation, Rechnungsstellung und persönlicher Betreuung.

CURIAWEB ist in Chur im Kanton Graubünden ansässig und betreut Webdesign-Projekte nicht nur regional, sondern in der ganzen Schweiz und darüber hinaus.

Dabei können Webdesign, Domain, Hosting, E-Mail und technischer Support miteinander kombiniert werden.

Wer zunächst klären möchte, welche Lösung für ein konkretes Projekt sinnvoll ist, findet auf unserer Seite zum Webdesign von CURIAWEB weitere Informationen und Beispiele bereits realisierter Websites.

Fazit: Eine gute Website-Offerte schafft Klarheit

Wer eine Website erstellen lassen möchte, sollte Angebote nicht ausschliesslich anhand des Designs oder des Gesamtpreises vergleichen.

Eine professionelle Website besteht aus vielen Komponenten: Konzeption, Gestaltung, mobile Darstellung, Content-Management-System, Hosting, Domain, Sicherheit, Performance, Backups und laufende Betreuung greifen ineinander.

Nicht jedes Projekt benötigt dabei denselben Umfang. Eine kleine Vereinswebsite hat andere Anforderungen als ein Online-Shop oder eine mehrsprachige Unternehmenswebsite.

Eine gute Offerte zeichnet sich deshalb vor allem dadurch aus, dass klar erkennbar ist, was enthalten ist, wer wofür verantwortlich ist und welche Kosten später entstehen können.

Wer diese Punkte vor Projektbeginn klärt, kann Angebote wesentlich besser vergleichen – und reduziert das Risiko unangenehmer Überraschungen nach dem Livegang.

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